Drei Monate hatte man das Tierchen schmerzlich vermisst, Busch und Beet abgegrast auf der Suche nach der Verschollenen, die Hoffnung auf ein Wiedersehen bereits aufgegeben: Jetzt ist die junge griechischen Landschildkröte wieder in ihrem Geviert im Garten des Seniorenheimes in der Speyrerstraße und die Besitzer sind glücklich.
Schon die ersten Schritte ins Herschelbad brachten den Staatssekretär ins Staunen. "Eine riesige Anlage ist das hier", sagte Richard Drautz beim Betreten der Eingangshalle - sein Fahrer hatte ihn auf der Rückseite des Gebäudes aussteigen lassen, Drautz war also schon einmal ums Herschelbad herumgelaufen. "Allerdings", bestätigte Oberbürgermeister Peter Kurz, "eine große Anlage, darum brauchen wir auch Hilfe, wenn es um die Sanierung geht."
Um Kunst und Kitsch am Beispiel jüdischer Ritualobjekte geht es am Sonntag, 5. September, 19 Uhr, zum europäischen Tag der jüdischen Kultur. Seit 1999 wird an diesem Tag an die Traditionen erinnert. Manja Altenburg wird mit Dr.
Viele Unternehmen in Mannheim und Heidelberg setzen auf die Potenziale von Arbeitnehmern über 50. Mit diesem Engagement können sich Firmen für die bundesweite Auszeichnung "Unternehmen mit Weitblick" bewerben. "Starke50 - eine Initiative für Menschen mit Erfahrung" des Job-Centers und seiner Paktpartner macht diesen Weitblick sichtbar. Unternehmen aus Mannheim und Heidelberg können dabei als Partner fungieren und auf die Vielfalt in ihrem Betrieb aufmerksam machen.
Die siebenjährige Maggie steht im Unteren Luisenpark und balanciert einen grünen Plastikteller auf einem Holzstab. "Wenn ich groß bin, möchte ich Zirkusartistin werden", sagt sie. Sie ist eines der Kinder, die am Sommerferienspiel des Spielmobils teilnimmt. "Zirkus" ist das Motto in dieser Woche und deshalb wird der Park zur Manege. "Ich freue mich schon darauf, die Kunststücke vor vielen Leuten zu zeigen", sagt Maggie.
Heute geht es los, schon von Sonntag bis einschließlich gestern haben sie in der Musikschule geprobt: der Mannheimer Kinder- und Jugendchor "Doremi" besucht die Partnerstadt Haifa und dort das "Samuel Rubin String Orchestra", das zum Rubin-Konservatorium gehört.
Ein Tourist aus Dänemark hat offensichtlich gar nicht genug von Mannheim bekommen. Anscheinend fasziniert von der Quadratestadt erkundete der Passagier eines Binnenreiseschiffes vom Handelshafen aus Sehenswürdigkeiten und Geschäften. Darüber vergaß er anscheinend die Zeit. Als er sich dann aber gegen 22 Uhr wieder auf zur Anlegestelle machte, musste er erschrocken feststellen, dass von seinem Schiff weit und breit nichts mehr zu sehen war: Die Reisegesellschaft war ohne ihn weitergeschippert.
Jung, männlich, gut ausgebildet - sie waren in der Konjunkturkrise, als exportabhängige Unternehmen, Maschinenbaubetriebe und Zulieferer der Autobranche, Personal abbauten, die großen Verlierer. Als sich die Auftragsbücher wieder füllten, gehörten solche Fachkräfte zu den ersten, die einen Job bekamen - wenngleich häufig über Zeitarbeitsfirmen.
Die geplante Übernahme der staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft (HGM) durch die Stadt schlägt weiter Wellen: Jetzt geht die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar in die Offensive und veröffentlicht im Vorfeld geplanter Gespräche mit der Stadt erste Ergebnisse einer Umfrage unter 251 im Handelsregister eingetragenen Firmen. Demnach haben sich die Firmen im Hafen mehrheitlich gegen die von Oberbürgermeister Peter Kurz beabsichtigte Übernahme ausgesprochen.
Das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" könnte Nachteile für Mannheim bringen - dies befürchtet die SPD-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Helen Heberer. Auf "MM"-Anfrage erklärte die Landespolitikerin, dass aufgrund der enormen Kosten für die Verlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes unter die Erde der lange geplante und für Mannheim enorm wichtige Ausbau der Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim weiter ins Hintertreffen geraten könnte.











