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Mannheim. Der Jahresabschluss ging gründlich daneben: Die Rhein-Neckar Löwen verloren am Mittwoch in der Handball-Bundesliga bei Frisch Auf Göppingen mit 31:35. Jetzt steht die WM-Pause an. Trainer Gudmundur Gudmundsson blickt auf die vergangenen Monate zurück.
GÖPPINGEN. Den Jahresabschluss hätte sich Thorsten Storm sicherlich etwas positiver gewünscht. Das 31:35 bei Frisch Auf Göppingen, das so mit den Rhein-Necka- Löwen auf Rang vier gleichgezogen ist, hat dem 46-jährigen Manager die Silvesterlaune ein wenig verhagelt. Insgesamt zeigt er sich mit dem Verlauf der vierten Saison als Handball-Bundesligist aber zufrieden.
Kronau/Östringen. Viel geschlafen habe er in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht, berichtet Gudmundur Gudmundsson. „Ich habe viel nachgedacht“, erklärt der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, der gestern mit dem Flugzeug nach Island reiste, um dort ab Sonntag die Handball-Nationalmannschaft seines Heimatlandes auf die WM in Schweden vom 13. bis 30. Januar vorzubereiten.
Göppingen. Die Kabinentür blieb zu. Niemand ging raus, niemand wollte raus. Drinnen herrschte bedächtiges Schweigen. Die Spieler der Rhein-Neckar Löwen waren mit sich selbst beschäftigt, versuchten das zu verarbeiten, was kaum zu verarbeiten war: Nach dem 31:35 (13:21)-Debakel in Göppingen befand man sich in einer Art Schockstarre. Das Erlebte schmerzte, insbesondere die erste Halbzeit. 30 Minuten, in denen nichts klappte. Gudmundur Gudmundsson sah es ähnlich: „21 Gegentore“, pustete der Trainer der Badener tief durch: „21 Gegentore in einer Halbzeit, das darf nicht passieren und ist sehr enttäuschend.“ Manager Thorsten Storm fand klarere Worte. Seine niederschmetternde Analyse: „Wir wurden vor der Pause regelrecht überrannt, was sicher nicht zu unseren eigenen Ansprüchen passt.“
Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 ist eine gänzlich neue Schulart an den Start gegangen: die Werkrealschule, die zum Schuljahr 2011/12 die Hauptschule in Mannheim komplett ablöst.
Was sie verbindet, ist ihre traurige Vergangenheit - und die Hoffnung, dass jetzt Stadthaus und ehemaliges Prinz-Haus in Zukunft neue Kapitel einer Erfolgsgeschichte schreiben. Nach dem Ende des Bio Centers zog Rewe mit seinen City-Konzepten nach N 1, ein Standort mit Perspektive, da ist sich der Handelsriese sicher. Seit Oktober ist man dort auf einem guten Weg - eine Entwicklung, die jeder auch dem ehemaligen Prinz-Haus an der Breiten Straße gönnt.
Mit dem Beschluss zum Bau der Stadtbahn-Nord zog der Gemeinderat am 12. Oktober mit großer Mehrheit einen vorläufigen Schlussstrich unter das heftig umstrittene Bauprojekt. Monatelang protestierten besonders Bürger in der Gartenstadt gegen die Trasse, die jetzt bis 2015 zwischen der Grenadierstraße in der Neckarstadt und dem Käfertaler Wald gebaut werden soll.
Der Bürgerfrust ist riesengroß: Während die Stadt in vielen Bereichen Millionenbeträge zur Verfügung stellt, will sie die vergleichsweise geringe Summe von 33 000 Euro im Jahr für die Beckenheizung in den drei Vorort-Freibädern Sandhofen, Waldhof-Käfertal und Rheinau nicht mehr aufbringen. Per Ratsbeschluss wurde zu Jahresbeginn - im Rahmen eines Sparpakets, das bei den Etatberatungen des Gemeinderatsbeschlossen wurde - die Heizung der Schwimmbecken in den drei Bädern abgestellt.
Eine Städte-Rangliste sorgt Anfang November für Aufsehen. Beim "Stadtmarken-Monitor" mit Städten über 250 000 Einwohner rangiert Mannheim zwischen Wuppertal und Dortmund nur auf Platz 26 von 34 Kommunen. Lediglich bei der wirtschaftlichen Stärke rückt Mannheim ins Mittelfeld und taucht im Ranking auf Rang 17 hinter Dortmund und vor Essen auf.
Lange wurde beim Thema "öffentliches Grillen" nach einer Lösung gesucht, Mitte Mai kommt dann die faustdicke Überraschung: Mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP gibt der Hauptausschuss des Gemeinderats das Brutzeln von Würstchen auf öffentlichen Grünflächen generell frei. Verboten bleibt es nur dort, wo es durch Schilder - wie etwa in Parks - explizit untersagt ist oder wo Naturschutz-Regelungen dagegen sprechen.

Über uns

Die Region Rhein-Neckar, auch bekannt als Rhein-Neckar-Dreieck, befindet sich im Dreiländereck Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Wichtige Städte der Region sind Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen, Weinheim, Ladenburg und Ludwigshafen.
Im Jahr 2005 ist die Region mit ihren über 2 Millionen Einwohnern sogar zur Metropolregion ernannt worden.

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